Etwas weniger touristisch als die anderen Stationen unserer Vietnamreise kommt der Phong-Nha-Nationalpark daher. Idyllisch am Fluss, inmitten von grün bewachsenen Karstfelsen, gelegen befinden sich hier noch verhältnismäßig wenige Hotels und Restaurants. Mit geliehenen Fahrrädern können wir, ohne Angst zu haben direkt von zehn Mopeds überfahren zu werden, die Gegend erkunden. Diese ist vor allem bekannt für ihre vielen Höhlen, die sich teilweise über 30 Kilometer in die Berge hineinfressen. Erst 2009 wurde hier die, nach Angaben der Forscher, größte Höhle der Welt entdeckt, die aber leider nicht so ohne weiteres für die Allgemeinheit zugänglich ist. Wir besichtigen anstatt dessen zwei andere, die Phong-Nha-Höhle, die nur mit Booten über den Fluss zu erreichen ist, und die Thien-Doung-Höhle (Paradise Cave), einen riesigen Komplex mit gigantischen Stalaktiten- und Stalakmitenformationen.

Sowohl die Landschaft als auch die angenehm kühlen Höhlen, in denen an sich wie in einer Märchenwelt gefühlt hat, beeindrucken uns. So wie wir die touristische Entwicklung in Vietnam einschätzen, wird Phong Nha wohl nicht mehr lange der idyllische Ort bleiben, den wir vorgefunden haben. Also schnell hin - es lohnt sich ;) !

Okay ciao! Marli und Nils