Heute ist unser letzter Abend in Bentota. In der Küstenstadt haben wir insgesamt sieben Nächte, zuerst drei in einer eher günstigen Unterkunft ein paar Kilometer vom Meer entfernt und dann vier in einem Guesthouse mit Pool und Meerblick, verbracht.

Zum ersten Mal auf unserer Reise haben wir einen echten Einblick in das Leben der Einheimischen bekommen können. Der Gastgeber unserer ersten Unterkunft hat uns direkt am ersten Abend zu einer Familienfeier mitgenommen, auf der wir von allen herzlich empfangen wurden und mit allen zusammen Bier und Arrak (Reis- oder Palmsaft-Schnaps) getrunken haben. Cool war auch, dass wir vom Buffet typische lokale Partysnacks (verschiedene Currys und Reis, scharfe Kokos-Sambal, Kokosraspeln mit Spinat, Omelette und verschiedenes Fleisch) probieren konnten. An Vollmond, dem einmal im Monat gefeierten, buddhistischen 'Poya Day', wurden wir außerdem von einem Einheimischen zum Tee eingeladen, der uns mehr über sein Land und seine Religion erzählt hat. Später wureden wir dann noch zu einen Tempel mitgenommen und haben uns die Rituale zeigen lassen.

Mit drei Mädels, die wir in der ersten Unterkunft kennengelernt haben, haben wir Zeit an einem Wasserfall, am Strand, an unserem Pool und auf einer Beach Party verbracht und uns vorgenommen, zusammen Weihnachten zu feiern - das ist ja immer schöner, wenn man viele Leute um sich hat, die man gern hat! Allerdings lässt bei knapp 30 Grad, obwohl wir gestern im Restaurant das erste Weihnachtslied gehört haben, die Weihnachtsstimmung noch auf sich warten. Aber ein bisschen Zeit ist ja noch bis dahin...

Morgen fahren wir dann mit dem Zug knapp eine Stunde direkt am Meer entlang gen Süden nach Hikkaduwa. Was uns da erwartet, wissen wir noch nicht. Aber falls es uns nicht gefällt, können wir ja einfach weiterfahren. Und falls es voll toll ist, bleiben wir eben einfach ein paar Tage länger. Fleibilität fetzt! Hoffentlich können wir davon ein bisschen was mit zurück nach Deutschland nehmen ;)

Okay ciao! Marli und Nils

Regnerische Abreise aus Colombo.
Wir werden kritisch von unserem MItbewohner dem Baumfrosch beäugt.
Party mit den Locals.
Ein paar Wunderkerzen und ein bisschen Feuerwerk darf auch nicht fehlen
Von Links nach Rechts: Anna, Marli, Esme & Lauren
Thambadola Ella Wasserfall in der Nähe von Bentota
Familienporträt mit Hund
Cricket ist die beliebteste Sportart in Sri Lanka.
Zu Tee bei Roshan. Seine beiden Töchter waren noch etwas schüchtern.
Alle Poya-Tage (Vollmondtage) sind in ganz Sri Lanka Feiertage und somit sind auch die Strände voll mit Locals.
Am Poya-Tag legen alle praktizierenden Buddhisten in Sri Lanka besonderen Wert auf die fünf Gebote des Buddhismus. Dies bedeutet: Keine Lebewesen zu verletzen; Kein sexuelles Fehlverhalten zu zeigen;Keinen Diebstahl begehen; Nicht zu Lügen; Sich nicht zu Vergiften durch Alkohol oder Drogen.
Zu ehren Buddhas, werden Blumen in die Tempel gebracht, die man bestimmt nicht auf der Hinfahrt aus irgendwelchen Gärten gepflückt hat.
Beim betreten des Tempels wird eine Kerze angezündet.
Auch hier gibts tolle Sonnenuntergänge.
Lecker Streetfood!